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#...zu spät...#

„Es ist vorbei!“ Meine Gedanken kreisen nur um diesen einen Satz. Unsicher und brüchig hast du ihn hervorgebracht. Doch jedes einzelne Wort tat unendlich weh!
„Ich habe zu viel Stress, das klappt einfach nicht mehr!“ Mit dieser dummen Begründung hast du mich abgespeist. Nach 2 Jahren! Den 2 schönsten Jahren meines Lebens…
Ich kann es immer noch nicht begreifen, verstehe dich nicht! Wir hätten das geschafft, da bin ich mir sicher! Haben wir nicht immer alles geschafft?
Doch du glaubst nicht mehr daran! Hast unseren Traum aufgegeben! Vor 3 Tagen hast du die Seifenblase offiziell zerplatzen lassen, hast mein Herz zerspringen lassen, wie dünnes Glas!
Und jetzt sitze ich hier. An unserem Platz. Wo wir so viel erlebt haben… Immer mit dem wunderschönen Rauschen der Blätter im Ohr… Das gleiche Rauschen schwirrt auch jetzt durch die Luft, doch wenn du nicht an meiner Seite bist, ist es nicht das Gleiche! Es klingt höhnisch und die Erinnerungen, die es mit sich bringt tuen weh!
Immer wieder wird mir schmerzlich bewusst, dass ich deine Liebe nie wieder spüren werde! Dass du all unsre Momente vergessen hast und unsere Liebe für den Erfolg wegwirfst!

Wann hast du aufgehört mich zu lieben? Was habe ich falsch gemacht?
Wenn dir wirklich etwas an mir läge, dann hättest du mehr gekämpft, dann hätten wir es geschafft! Doch es liegt dir nichts mehr an mir, du hast dich nicht gemeldet, um alles wieder rückgängig zu machen...

Mein Blick fällt auf die beiden Buchstaben, die mühsam in die Rinde der großen Eiche vor mir eingeritzt sind. Es sind unsere Buchstaben, ein Zeichen unserer Liebe… Wie lächerlich, wie verlogen! Was ist denn daraus geworden? Aus unserer ´Liebe´ ? Nichts!
Eine heiße Träne kullert meine Wange hinunter. Warum tut es nur so weh an dich zu denken?
Seid 72 Stunden kann ich keinen klaren Gedanken mehr fassen, weil der Schmerz mich auffrisst! Soll das jetzt ewig so weitergehn? Soll ich im Meer meiner Tränen ertrinken?
Nein! Es soll nicht so weitergehn…
Von leisem Schluchzen geschüttelt wühle ich in meiner Hosentasche und ziehe ein schwarzes Messer hervor. Ich klappe es auf und betrachte die funkelnde Klinge, die mir verführerisch entgegenblitzt. Eigentlich habe ich nicht mehr groß zu überlegen, denn meinen Entschluss habe ich schon zu Hause gefasst. Warum sonst habe ich das große Klappmesser mit in den Wald genommen?
Ich sehe mich noch einmal um. Provozierend blüht und sprießt alles, als wollte man mir beweisen, wie toll es sein kann. Doch für Beweise ist es zu spät- ich halte es nicht mehr aus! Hier hält mich nichts mehr!
Die Dinge, die mal wichtig für mich waren, bedeuten mir jetzt nichts mehr! Denn ohne dich sind sie nichts wert! Ein Leben ohne dich ist nichts wert...
Langsam setzte ich das scharfe Messer an meinem Arm an und drücke es fest in mein Fleisch, während die Tränen unaufhaltsam über mein Gesicht rinnen. Und schon als das erste Stück Haut durchtrennt wird merke ich, dass es mich befreit! Warmes Blut quillt aus dem Einschnitt hervor und breitet sich nach links und rechts aus. Lächelnd setzte ich zum nächsten Schnitt an und dann zum nächsten und nächsten… Es ist wie Salbe auf die Wunde in meinem Herzen und es ist mein Todesurteil...
Irgendwann fällt mir das Messer aus der Hand. Ich habe zu viel Blut verloren... Zu viel um weiterzuleben... Glücklich lasse ich mich nach hinten fallen. Bald ist es vorbei!
Ich merke, wie das Blut aus meinem Arm läuft und wie mit ihm mein Lebensgeist schwindet. Es wird kalt und verschwommen…
Doch auf einmal mischt sich ein anderes Geräusch unter das Rauschen der Blätter! Es sind hastige Schritte auf dem Waldboden, die das Laub aufwirbeln. Und ich weiß genau wem diese Schritte gehören… Mein Atem wird immer schwerer und langsamer und die Geräusche deiner Schuhe auf dem Boden werden immer verzerrter… Kurz bevor der immer unregelmäßiger werdende Rhythmus meines Herzens endgültig aussetzt, höre ich deine verzweifelte Stimme dicht neben mir. „Ich war dumm! Ich meinte es nicht so! Ich liebe dich doch und ich will mit dir zusammensein!“ Fest drückst du meine Hand. Doch ich kann den Druck nicht mehr erwidern, denn eine tiefe dunkle Schwärze schließt mich ein! Est ist vorbei, du bist zu spät…
5.9.06 18:12
 


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